Aufrufe: 0 Autor: Site-Editor Veröffentlichungszeit: 16.07.2025 Herkunft: Website
Um ein reines Endoskopkameramodul in ein medizinisches Gerät umzuwandeln, beginnen Sie mit dem optischen System: Ersetzen oder ergänzen Sie das Standardobjektiv durch ein speziell entwickeltes medizinisches Objektiv, das eine hohe Auflösung, das richtige Sichtfeld und die richtige Schärfentiefe liefert, und fügen Sie – falls erforderlich – Fluoreszenzfilter oder Blendschutzbeschichtungen hinzu, um die Bildgebung zu optimieren.
Mechanisch muss das Modul mit biokompatiblen Materialien (z. B. Edelstahl 316L, PEEK) ummantelt sein, die den ISO 10993-Standards entsprechen. Die Außenabmessungen müssen auf bestimmte anatomische Gegebenheiten zugeschnitten sein und ein Biegemechanismus sollte integriert sein, um die Manövrierfähigkeit zu verbessern. Eine vollständige Abdichtung ist unerlässlich, damit das Gerät Sterilisationszyklen (Dampf, ETO oder Plasma) standhalten kann.
Um eine naturgetreue Farbwiedergabe des Gewebes zu gewährleisten, muss eine Kaltlichtquelle an das Modul gekoppelt und deren Beleuchtungsparameter abgestimmt werden. Elektrisch muss das gesamte System der IEC 60601-1 entsprechen und Isolationsmodule und Standardstecker verwenden, um elektrische Sicherheit und Interoperabilität zu gewährleisten. Die Echtzeit-Bildverarbeitung wird von einem dedizierten ISP übernommen und der endgültige Software-Stack muss den Vorschriften für Medizinprodukte entsprechen. Nach bestandener NMPA-, FDA- oder gleichwertiger Zertifizierung ist das Endoskop für den klinischen Einsatz bereit.